Wald vor der Tür✳Geschichte unter den Füßen✳Die Eifel im Herzen✳Raum zum Durchatmen
01 / EIN KLEINER ORT MIT WEITEM HORIZONT
Ein bisschen höher. Ein bisschen näher dran.
Über dem Kylltal, auf rund 390 Metern, liegt Hochmark. Ein kleiner Gemeindeteil von Kordel, umgeben vom Meulenwald – und ein guter Ort, um langsamer zu werden.
Hier treffen Waldwege auf offene Hochflächen. Ein historischer Glasofen erzählt vom Handwerk vergangener Jahrhunderte. Im Gasthaus wird eingekehrt; unten im Tal beginnen Wege zu Felsen, Höhlen und Burg Ramstein.
Wer heute über die Hochmark spaziert, steht auf den Spuren eines alten Glasmacherortes.
Römische Siedlungsfunde und mittelalterliche Glasproduktion überlagern sich hier. Die Datierung einzelner Befunde ist nicht immer eindeutig. Sicher ist: Im Mittelalter war die Hochmark Teil eines weitreichenden Handwerksnetzes.
Der Großregion-Atlas beschreibt Glas und Schmucksteine für Klöster und kirchliche Kunstwerke. Eine „Glashuve“ ist noch 1215 in einem erzbischöflichen Einkünfteverzeichnis erwähnt.
Heute sichtbar: der rekonstruierte Glasofen auf der Hochmark.
03 / RAUSGEHEN. UMSEHEN. STAUNEN.
Das Gute liegt gleich nebenan.
Vom Glasofen vor Ort bis zur Römerstadt Trier. Finde deinen nächsten Abstecher.
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Weghinweis: Butzerbachtal gesperrt. Der Wasserfallabschnitt ist laut Eifel Tourismus voraussichtlich bis 31.12.2026 gesperrt. Römerpfad und Eifelsteig nur mit ausgeschilderter Umleitung planen. Aktuellen Stand prüfen ↗
Der ehemalige Steinbruch „Im obersten Sammerberg“ liegt auf der Hochmark.
Die Kulturgüterdatenbank ordnet ihn der Kordeler Sandsteinindustrie zu. Der industrielle Aufschwung begann im 19. Jahrhundert; der Eisenbahnanschluss erleichterte den Transport der Steine.
Das LVR-Industriemuseum nennt Kordeler Steine beim Bau des Berliner Reichstags. Eine Lieferung gerade aus dem Steinbruch im obersten Sammerberg ist durch die hier verlinkten Quellen nicht belegt.
Hochmark gehört zum Trierer Land. Der Meulenwald prägt die Höhe, die Kyll das Tal. Südlich von Kordel steht Burg Ramstein auf ihrem Sandsteinfelsen; weiter südlich öffnet sich die Landschaft zur Mosel und zur Stadt Trier.
So lassen sich stille Waldstunden mit großer Geschichte verbinden: am Glasofen beginnen, Kordels Felsenwelt entdecken und an einem anderen Tag Triers römische Bauwerke besuchen.
Wegestatus & Einkehr geprüft am 20. Oktober 2026 Vor dem Besuch die Anbieterhinweise beachten.
HOCHMARK · EINKEHREN
Eine Pause auf der Hochmark
Das Gasthaus zur Hochmark bietet regionale Küche, hausgebackenen Kuchen und eine Terrasse mit Spielplatz. Eifel Tourismus nennt Donnerstag bis Sonntag, 12–21 Uhr. Bitte die aktuellen Zeiten vor der Anfahrt prüfen.
Die Wasserfälle im Butzerbachtal bleiben laut Tourismusinformation voraussichtlich bis Ende 2026 gesperrt. Die übrige Runde ist laut Anbieter mit Umleitung begehbar.
Nachrichten, Veranstaltungen und das Amtsblatt bündelt die Gemeinde Kordel auf ihrer aktuellen Website. Dort findest du die weiteren Meldungen direkt aus dem Ort.
Gasthaus zur Hochmark, Hochmark 2. Regionale Küche, hausgemachter Kuchen, Terrasse und Spielplatz. Eifel Tourismus nennt Donnerstag bis Sonntag, 12–21 Uhr. Öffnungszeiten und Küchenzeiten bitte vor der Anfahrt prüfen.
Kordel liegt an der Eifelstrecke. Prüfe die Verbindung nach Kordel für deinen Reisetag bei DB oder VRT, einschließlich möglicher Ersatzverkehre. Der Weiterweg zur Hochmark führt bergauf; der Bahnhof liegt nicht auf der Hochfläche.
Die Ofenrekonstruktion befindet sich bei der Kulturscheune, Hochmark 14. Aktuelle Führungs- oder Vorführtermine konnten nicht verlässlich bestätigt werden.
Wanderwege & Tagesplanung +
Der Römerpfad ist eine mittelschwere Runde von etwa 9–10 km. Eifelsteig-Etappe 15 führt auf etwa 17 km von Kordel zum Weißhaus bei Trier; bis in die Stadtmitte kommen rund 2,5 km hinzu. Das sind eigene Touren ab Kordel, keine ausgeschilderten Rundwege ab Hochmark. Plane die Butzerbachtal-Umleitung ein.
Diese unabhängige Ortsseite verbindet kommunale Informationen, archäologische Literatur und aktuelle Tourismusangaben. Sie ist kein offizieller Auftritt der Gemeinde. Nicht bestätigte Termine und Betriebszeiten werden nicht als gesichert dargestellt.
Quellenkritik: Regionale Darstellungen sprechen teils bereits von römischer Glasproduktion. Der archäologische Katalog unterscheidet eine römische Siedlungsstelle von einer sie überlagernden mittelalterlichen bzw. frühmittelalterlichen Glashütte. Diese Seite übernimmt deshalb keine lückenlose Produktionsgeschichte seit der Römerzeit.
Ausflüge, aktuelle Hinweise & Bildnachweise +
Die einzelnen Ortskarten und Nachrichten verlinken ihre Sachquellen direkt. Wegestatus und Öffnungszeiten wurden am 20.10.2026 anhand der verlinkten Tourismusangaben geprüft; vor einem Besuch die verlinkten Anbieterinformationen prüfen.
Redaktionelle Vorschau für www.hochmark.de. Betreiberangaben findest du im Impressum. Die hier genannten Einrichtungen sind Informationsquellen bzw. Ausflugsziele und nicht Betreiber dieser Website.
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